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Blog
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Rote Hilfe Hannover
– Hinweis: Diese Informationen wurden von unserem Redaktionsteam zusammengestellt! –
Thematische Ausrichtung:
„Antirepression; Unterstützung politisch Verfolgter aus dem linken Spektrum.“ (entnommen der Webseite).
Aktionsformen:
„Wir bieten an, gemeinsam mit den Angeklagten den Prozess vorzubereiten. Wir helfen bei der Suche nach Anwält*innen und bei der Öffentlichkeitsarbeit. Wir sorgen durch Solidaritätsveranstaltungen, Spendensammlungen und Zuschüssen aus den Beitragsgeldern dafür, dass die finanziellen Belastungen von vielen gemeinsam getragen werden. Anwält*innen- und Gerichtskosten können (teilweise) übernommen werden. Zu politischen Gefangenen halten wir Kontakt und treten dafür ein, dass die Haftbedingungen verbessert werden. Wir treten für die sofortige Freilassung der politischen Gefangenen ein.“ (entnommen der Webseite).
Einsteiger*innenfreundlichkeit:
„Mit einer Mitgliedschaft hilfst du, dass wir gemeinsam die Kosten eines politisch motivierten Verfahrens tragen können. Mit Briefen in den Knast zeigst Du ganz praktisch, dass bei politischer Verfolgung niemand alleine steht. Wenn Du dich aktiv in der Arbeit gegen Repression beteiligen willst, melde dich bei deiner nächstgelegen Ortsgruppe.“ (entnommen der Webseite)
Gruppenform:
Eingetragener Verein.
Offen für:
Offen für alle.
Kontaktmöglichkeit:
Mail an hannover@rote-hilfe.de
Social Media:
- Instagram: @rotehilfehannover
- Website: https://hannover.rote-hilfe.de/
Dauerhafte Anlaufmöglichkeit:
„Sprechstunden jeden 1. Sonntag des Monats um 16 Uhr und jeden 3. Montag um 19 Uhr, jeweils im UJZ Kornstraße, 30167 Hannover“ (entnommen dem Instagram-Account)
Gruppenbeschreibung:
„Die Rote Hilfe ist eine Solidaritätsorganisation, die politisch Verfolgte aus dem linken Spektrum unterstützt. Sie konzentriert sich auf politisch Verfolgte aus der BRD, bezieht aber auch nach Kräften Verfolgte aus anderen Ländern ein. Unsere Unterstützung gilt allen, die als Linke wegen ihres politischen Handelns, z.B. wegen presserechtlicher Verantwortlichkeit für staatsverunglimpfende Schriften, wegen Teilnahme an spontanen Streiks, wegen Widerstand gegen polizeiliche Übergriffe oder wegen Unterstützung der Zusammenlegungsforderung für politische Gefangene ihren Arbeitsplatz verlieren, vor Gericht gestellt, verurteilt werden. Ebenso denen, die in einem anderen Staat verfolgt werden und denen hier politisches Asyl verweigert wird.“ (entnommen der Webseite)
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Gewerschaftliche Hochschulgruppe Hannover
Thematische Ausrichtung:
Wir sind eine linke und gewerkschaftlich orientierte Hochschulgruppe. Unser Fokus liegt auf sozialer Gerechtigkeit, Hochschulpolitik, gewerkschaftlicher Organisierung und der Unterstützung von Arbeitskämpfen. Dabei verbinden wir die sozialen Probleme an Hochschulen mit gesellschaftlichen Fragen und setzen uns für solidarische Lebens-, Lern- und Arbeitsbedingungen ein.
Aktionsformen:
- Vorträge & politische Veranstaltungen
- Workshops & Bildungsarbeit
- Demos & Protestaktionen
- Infostände & Kampagnenarbeit
- Unterstützung von Arbeitskämpfen & Streiks
- Arbeits- und sozialrechtliche Erstberatung für Studierende
- Kreative und soziale Angebote wie Siebdruck, Spieleabende oder Filmabende
Einsteiger*innenfreundlichkeit:
Bei uns ist keinerlei Vorwissen notwendig 🙂
Gruppenform:
Wir sind eine basisdemokratisch organisierte studentische Hochschulgruppe und treffen Entscheidungen gemeinsam im Konsens im Plenum.
Offen für:
Die Gruppe richtet sich vor allem an Studierende und Hochschulangehörige, grundsätzlich sind aber alle willkommen, die unsere Werte teilen und Lust auf solidarische politische Praxis haben.
Kontaktmöglichkeit:
- Schreibt uns gerne eine Mail an
gewerkschaftliche-hsg-hannover@gmx.de - oder eine DM auf Instagram an
@gewerkschaftliche_hsg_hnvr - Außerdem könnt ihr unserem WhatsApp-Infochannel beitreten, um über Treffen, Veranstaltungen und Aktionen informiert zu bleiben
https://chat.whatsapp.com/JOMLL27eL0R5WD4h0iEkHP
Social Media:
- Instagram: @gewerkschaftliche_hsg_hnvr
- Mastodon: @gewerkschaftliche_hsg_hnvr@mastodon.social
- YouTube: @Gewerkschaftliche_HSG_H
- TikTok: @gewerkschaftliche_hsg_h
Dauerhafte Anlaufmöglichkeit:
- Solidarische Kaffeepause:
– Kostenlose arbeits- und sozialrechtliche Erstberatung für Studierende
– Wo? Elchkeller (Schneiderberg 50, 2. Tür, ganz unten)
– Wann? Jeden Montag von 12–16 Uhr - Außerdem treffen wir uns alle zwei Wochen zum offenen Plenum. Die Termine werden vorher über Instagram und unseren WhatsApp-Infochannel angekündigt.
Gruppenbeschreibung:
Die Gewerkschaftliche Hochschulgruppe Hannover ist eine linke und gewerkschaftlich orientierte Hochschulgruppe. Wir setzen uns für solidarische Lebens-, Lern- und Arbeitsbedingungen an den Hochschulen und darüber hinaus ein. Dabei verbinden wir Hochschulpolitik mit gesellschaftlichen Fragen wie sozialer Ungleichheit, Arbeitsbedingungen, Antifaschismus und demokratischer Mitbestimmung.
Unser Schwerpunkt liegt auf gewerkschaftlicher Organisierung, solidarischer Hochschulpolitik und der Unterstützung kollektiver Kämpfe für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen. Wir beteiligen uns an politischen Aktionen, organisieren Vorträge und Workshops, unterstützen Arbeitskämpfe und schaffen Räume für Austausch, Bildung und gegenseitige Unterstützung.
Gleichzeitig wollen wir ein offener und solidarischer Raum sein, in dem unterschiedliche Perspektiven respektvoll diskutiert werden können. Egal ob politisch aktiv oder einfach neugierig, neue Leute sind bei uns jederzeit willkommen.
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Kollapsvernetzung Hannover KVH
Thematische Ausrichtung:
Antifaschismus, Stadtteilarbeit, Klimagerechtigkeit + Kollapsgerechtigkeit, Soliprepping.
Aktionsformen:
Bildungsveranstaltungen + Austausch- und Vernetzungsformate, Inputs
Einsteiger*innenfreundlichkeit:
Keinerlei Vorwissen notwendig.
Gruppenform:
Offene Vernetzung, halb-offene Orga-Gruppe aus Einzelpersonen.
Offen für:
Wir als Orga-Gruppe der Vernetzung sind grundsätzlich keine komplett geschlossene Gruppe. Wenn du Interesse hast bei der Orga mitzuwirken, sprich uns gerne bei einem der Vernetzungstreffen direkt an und wir schauen, ob es passt. 🙂
Die Vernetzung ist selbstverständlich für alle offen.Kontaktmöglichkeit:
Zu unseren Veranstaltungen kommen (siehe unten) oder auch zu denen thematisch verbundener Gruppen. Oder per Mail kollapsvernetzunghannover@systemli.org
Social Media:
keine Social Media Kanäle im Kollaps 🙂
Dauerhafte Anlaufmöglichkeit:
Jeden zweiten Dritten (3. Mai, 3. Juli, 3. September …) Ort und Zeit bei rAuszeit oder kollapshannover.nublogs.org
Gruppenbeschreibung:
Wer oder was ist Kollapsvernetzung Hannover?
Bisher waren wir vor allem in der Klimagerechtigkeitsbewegung und im Kulturbereich aktiv. Jetzt, da sich die Welt zweifellos auf (Klima-)Kollapskurs befindet, stehen wir weiter für Gerechtigkeit, Solidarität und Menschenrechte. Aber mit dieser neuen Realität im Kopf: Was wir haben, wie wir leben, wird so nicht bleiben. Aber wie es wird, etwa wenn Infrastruktur zusammenbricht, hängt auch davon ab, ob wir uns jetzt organisieren, vernetzen und kümmern. Das versuchen wir; mit unseren Nachbar*innen, verschiedenen Akteur*innen & Institutionen, für unsere Communities, in Hannover.
Was machen wir?
Wir laden als Kollapsvernetzung Hannover an jedem Dritten eines ungeraden Monats zum Forum ein. Die nächsten Termine sind 3. Mai, 3. Juli, 3. September … Dafür bereiten wir an sich ändernden Orten Treffen vor mit thematischen Impulsen – zum Beispiel Realitäts-Checks – und einem Rahmen für Vernetzung. Wie sich das weiter entwickelt, welche Formate entstehen, ist schwer vorhersagbar: Es hängt vor allem von dir, von euch ab. Und natürlich von der Kollapsdynamik.
Was gibt es schon?
Wir sind in Hannover vernetzt mit:
- dem ruine hq und dessen Projekt sofvo (solidarische Für- und Vorsorge) mit vielen Terminen, Treffen, Ideen und einer Zeitschrift
- dem Kollaps Café, das alle zwei Monate einen auch von Psycholog*innen/Therapeut*innen gehaltenen Raum bietet, um Trauer, Wut, Verzweiflung zu teilen
- der „Kollapseinladung“ mit der Einladung und Angeboten, sich den schwierigen Zukunftsperspektiven zu stellen, am besten gemeinsam
Individuelle Kontakte gibt es außerdem mit verschiedenen Kollapsinitiativen bundesweit.
Wo können wir uns digital vernetzen?
Wir haben uns gegen eine Signalgruppe oder ähnliches entschieden. Unsere Erfahrung: offene digitale Gruppen sind keine guten Orte für tragfähige, stabile Vernetzung oder
Diskussion. Wir möchten die „in-echt“-Treffen als zentralen Begegnungsraum etablieren.Wo erfahrt ihr von unseren Terminen?
Wenn ihr keinen Kollaps-Termin verpassen wollt, habt ihr diese Möglichkeiten:
- tretet diesem Signal-Broadcast bei, einer Gruppe mit begrenzten Schreibrechten, in die nur Termine und Ankündigungen reingestellt werden.
- meldet euch zum Newsletter per Mail an.
Ansonsten findet ihr Termine auch auf unserer Website und auf rAuszeit.
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Nein zur Bezahlkarte Hannover
Thematische Ausrichtung:
Migrationsgerechtigkeit und Widerstand gegen rassistische Asylpolitik. Wir kämpfen gegen die Bezahlkarte für Asylbewerber*innen und geflüchtete Menschen als Symbol der staatlichen Kontrolle und Diskriminierung. Unsere Arbeit verbindet alltägliche Solidarität mit strukturellem Widerstand gegen die Marginalisierung geflüchteter Menschen.Aktionsformen:
- Solidarische Umtauschinitiative: Direkter Umtausch von Gutscheinen gegen Bargeld für geflüchtete Menschen
- Öffentlichkeitsarbeit & Kampagnen: Flyer, Infomaterialien und Social-Media-Kampagnen zur Aufklärung
- Politischer Druck: Petitionen, öffentliche Debatten und Vernetzung zur Bekämpfung der Bezahlkarte
- Netzwerk- und Koordinierungstreffen: Landesweite und bundesweite Vernetzung mit anderen Initiativen
- Regelmäßige Plenumstreffen: Monatlicher Austausch und Koordination
Einsteiger*innenfreundlichkeit:
Sehr einsteigerfreundlich. Kein Vorwissen notwendig – jede*r kann direkt mitarbeiten. Monatliches Plenum bietet niedrigschwelligen Einstieg. (Hinweis: meistens finden unsere
Treffen an nicht barrierefreien Orten statt. Über Hilfe solche Orte nutzen zu können sind wird dankbar!)Gruppenform:
Offener, Zusammenschluss solidarischer Menschen ohne starre Hierarchien. Entscheidungen werden im monatlichen Plenum getroffen. Alle können sich einbringen.Offen für:
Alle Menschen, die sich mit geflüchteten Menschen solidarisch organisieren möchten – unabhängig von Herkunft, Erfahrung oder Hintergrund.
Kontaktmöglichkeit:
Signal oder Instagram.
Social Media:
Instagram: @neinzurbezahlkartehannover
Dauerhafte Anlaufmöglichkeit:
Monatliches Plenum: Jeden ersten oder zweiten Donnerstag im Monat um 19 Uhr. Genaue Termine und Ortsangaben über Signal.Gruppenbeschreibung:
Wir sind „Nein zur Bezahlkarte Hannover“ – eine Initiative solidarischer Menschen, die sich gegen die rassistische Asylpolitik Deutschlands organisiert.
Die Bezahlkarte ist ein Instrument der staatlichen Kontrolle und Diskriminierung. Sie beschränkt die Selbstbestimmung geflüchteter Menschen, schafft unnötige Hürden und verstärkt ihre Marginalisierung. Wir lehnen das ab.
Unsere Arbeit hat zwei Säulen:- Alltägliche Solidarität: Unsere Umtauschinitiative ermöglicht geflüchteten Menschen, Gutscheine gegen Bargeld zu tauschen – um ihnen Selbstbestimmung und Würde im Alltag zurückzugeben.
- Struktureller Widerstand: Wir führen Kampagnen durch, vernetzen uns bundesweit mit anderen Initiativen und üben politischen Druck aus, um die Bezahlkarte abzuschaffen und echte Lösungen zu fördern.
Wir widersetzen uns der rassistischen Asylpolitik Deutschlands und organisieren uns solidarisch mit geflüchteten Menschen – um ihre Lebensbedingungen zu erleichtern und ihren alltäglichen Kampf für Anerkennung und Teilhabe zu unterstützen.
Jede*r kann mitmachen – ohne Vorwissen, ohne Vorerfahrung. Kommt zu unserem monatlichen Plenum oder kontaktiert uns über Signal/Instagram. Lasst uns gemeinsam handeln.
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Hannover selber machen
Thematische Ausrichtung:
Nachhaltige Stadtentwicklung und bezahlbares Wohnen.Aktionsformen:
Bildungsveranstaltungen, Einmischen bei Ratssitzungen.Einsteiger*innenfreundlichkeit:
Vor dem monatlichen Plenum gibt es ein Onboarding für neue Interessierte. Damit sind alle auf einem ähnlichen Stand und können Fragen stellen.Gruppenform:
basisdemokratische Gruppe.Offen für:
Die Gruppe ist offen für alle.
Kontaktmöglichkeit:
E-Mail an hannover_selber_machen@systemli.org oder zum monatlichen Onboarding kommen.
Social Media:
Mastodon: @hannover_selber_machen@norden.social Instagram: @hannover.selber.machen
Dauerhafte Anlaufmöglichkeit:
Jeden 3. Donnerstag im Monat findet unser Plenum im Baukasten-Café statt.Gruppenbeschreibung:
Beim Norstadtkrankenhaus(NKH) werden ab 2026 schrittweise 10 Gebäude frei. Dies bietet vielfältige Möglichkeiten und hat Einfluss auf den ganzen Stadtteil. Aber statt die Zukunft des Geländes gemeinsam zu diskutieren, hat sich die Wirtschaftsförderung der ‚Region Hannover‘ eine Tech-Factory ausgedacht, die die Gentrifizierung der Nordstadt weiter vorantreiben würde.
Wir sind jedoch der Meinung, dass vorrangiger Bedarf bezahlbarer Wohnraum ist und KEINE Tech-Factory!
Mit „Hannover selber machen“ meinen wir, dass wir uns nicht mit dem von der ‚Region Hannover‘ angedachten Prozedere abfinden werden. Wir wollen aktiv mitgestalten. Dazu hat die Verwaltung der ‚Stadt Hannover‘ mittlerweile eine Beteilung der Einwohner*innen angekündigt.
„Hannover selber machen“ heißt, dass wir über NKH und Nordstadt hinausdenken. Unser Ziel ist eine solidarische und klimagerechte Stadtentwicklung in Hannover.
Wir wollen eine gemeinwohlorientierte Boden- und Baupolitik und DAUERHAFT bezahlbaren Wohnraum ohne Profite mit der Miete als Beitrag zum „Wohnraum für alle“. Schluss mit dem bisherigen Irrweg profitorientierte Investor*innen für befristete Preisbindungen zu subventionieren!
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Netzwerk gegen Abschiebung Hannover
Thematische Ausrichtung:
Unsere thematische Ausrichtung ist Antirassismus /Antirepression. Wir setzen uns gegen die Illegalisierung und Abschiebung von Menschen und für ein Bleiberecht für alle ein.
Aktionsformen:
Demonstrationen, praktische Solidarität, Exkursionen und andere
Bildungsveranstaltungen.Einsteiger*innenfreundlichkeit:
Es wird kein Vorwissen benötigt!
Gruppenform:
Das Netzwerk gegen Abschiebung Hannover ist ein Bündnis verschiedener Organisationen und Einzelpersonen, das sich monatlich trifft um gemeinsame Aktionen zu planen und anstehende Themen zu besprechen.
Offen für:
Die Gruppe ist offen für alle.
Kontaktmöglichkeit:
Ihr könnt uns per Instagram () kontaktieren oder ihr schreibt uns eine Mail an: netzwerkgegenabschiebunghannover@riseup.net
Social Media:
Instagram: @NetzwerkgegenAbschiebung
Telegram: @NetzwerkgegenAbschiebungHannover
Signal: Netzwerk gegen AbschiebungDauerhafte Anlaufmöglichkeit:
In der Regel nehmen wir am Soli-Café teil, die Termine sind hier zu
finden: jeden 1. und 3. Sonntag im Monat in der Initiative Hüttenstraße. Instagram: @solicafe_hannoverGruppenbeschreibung:
Das Netzwerk gegen Abschiebung Hannover ist ein Zusammenschluss verschiedener Organisationen und Einzelpersonen. Wir setzen uns gegen die rassistische Illegalisierung und Abschiebung von Menschen und für ein Bleiberecht für alle ein!
Unsere AktionsformenWenn uns bekannt ist, dass Abschiebungen vom Flughafen Hannover stattfinden, fahren wir gemeinsam zum Flughafen, um vor Ort gegen die Abschiebungen zu protestieren, sie zu beobachten und anschließend öffentlich darüber berichten zu können. Wir möchten so auf die rassistische Abschiebepraxis aufmerksam machen, den Betroffenen unsere Solidarität zeigen und sichtbar machen, dass es Widerstand gegen die Praxis gibt!Darüber hinaus organisieren wir weitere Demonstrationen, Exkursionen und andere Bildungsveranstaltungen.
Mitmachen und Organisation
Unsere Gruppe ist offen für alle – du musst weder Vorwissen noch
besondere Erfahrungen mitbringen. Alle, die sich gegen Abschiebungen engagieren wollen, sind herzlich willkommen. Wir geben uns Mühe allen schnell die Möglichkeit zu geben anstehende Aufgaben zu übernehmen, auch wenn wir uns nicht wöchentlich sehen und daher viele Aufgaben nicht im Plenum stattfindet.Das Netzwerk arbeitet als Bündnis – wir treffen uns einmal im Monat, um anstehende Themen zu besprechen und gemeinsame Aktionen zu planen. In diesen Plena werden unsere Entscheidungen gemeinsam getroffen.
Kontakt und InformationenIhr könnt uns direkt per Instagram oder Signal anschreiben, alternativ eine E-Mail an netzwerkgegenabschiebunghannover@riseup.net schicken.
Unser Instagram- und unser Telegramkanal bietet aktuelle Infos zu
Aktionen und Geschehnissen am Flughafen Hannover. -

Lindener Kiez-Küche
Thematische Ausrichtung:
Unsere thematische Ausrichtung ist Stadtteilarbeit. Wir wollen mit einer offenen Küche im Stadtteil aktiv in die Gesellschaft hineinwirken und solidarische Werte wie Inklusivität durch Essen vermitteln. Unser Essen ist immer vegan und wird gegen Spende ausgegeben.
Aktionsformen:
Unsere Aktionsform ist das Kochen! … und das gemeinsame Essen.
Einsteiger*innenfreundlichkeit:
Du musst keine besonderen Koch-Skills haben, um bei uns mitkochen zu können. Dilettant*innen ran an die Kochlöffel!
Gruppenform:
Wir sind organisiert in 4 verschiedenen Kochgruppen. Eine für den ersten Dienstag im Monat, eine für den zweiten Dienstag im Monat, … dritten Dienstag, vierten Dienstag. Plena um Organisatorisches zu besprechen finden höchstens alle paar Monate statt.
Offen für:
Die Kochgruppen sind offen für alle, die kochen wollen, sich als solidarisch verstehen und bereit sind, sich die Hände zu waschen :D.
Kontaktmöglichkeit:
Schreib uns eine Mail: lindener-kiez-kueche@systemli.org
Social Media:
Wir haben keine Social Media Kanäle… 🙂
Dauerhafte Anlaufmöglihkeit:
Wir starten in der Regel immer ungefähr zwischen 14.30 und 15.30 Uhr zu kochen bzw einzukaufen. Wenn du weißt, wo wir kochen, komm einfach vorbei! 🙂 Wir wollen den Ort nicht im Internet bewerben, aber vielleicht kennt ja eine Freund*in von dir den Ort. Wenn du weißt, wo wir kochen: sommers draußen, winters drinnen. Im Winter kann es schwierig sein, uns zu finden, wenn wir drinnen kochen.
Gruppenbeschreibung:
Hey! Wir sind die Lindener Kiez Küche!
Bei uns gibt es jede Woche dienstags um 18:00 Uhr solidarische Stadtteilküche. Das heißt, wir kochen immer vegan und geben das Essen gegen 0–3 € Spende aus.
Nach Möglichkeit versuchen wir auch allergie-sensibel zu kochen, aber kriegen das auch oft wegen fehlenden Kapazitäten nicht so gut hin …
Wir verstehen unser Kochen als politische Praxis! Wir wollen damit aktiv in den Stadtteil hineinwirken, Schnittstellen zur breiten Bevölkerung herstellen, Menschen verbinden.
Unsere Küche soll möglichst wenige Barrieren haben, deshalb vegan und gegen Spende. Dadurch und durch Kochen und Essen als gemeinschaftliche Praxis wollen wir Werte von Solidarität, Inklusivität und Gemeinschaftlichkeit stärken, vermitteln, zelebrieren.
Wenn du bei uns aktiv werden magst, dann schreib uns eine Mail: lindener-kiez-kueche@systemli.org
Oder du kommst einfach bei uns vorbei. Sofern du weißt, wo wir sind. Vielleicht weiß das ja eine deiner Freund*innen?
Meistens starten wir zwischen 14.30 und 15.30 Uhr mit dem Kochen bzw Einkaufen. Ausgabe ist ab ca. 18 Uhr.
Eure LKK <3
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CCC Hannover
Thematische Ausrichtung:
- Netzpolitik
- Privatsphäre und IT-Sicherheit
- Überwachung und Gegenmaßnahmen
Aktionsformen:
- Workshops und Vorträge
- Unterstützungnetzwerk bei Digitalthemen.
Einsteiger*innenfreundlichkeit:
- kein Vorwissen notwendig
- Interesse Netzpolitik
Gruppenform:
Offene Gruppe aus dem Chaos-Umfeld.
Offen für:
Alle.
Kontaktmöglichkeit:
E-Mail: netzpolitik@hannover.ccc.de
Social Media:
nicht vorhanden
Dauerhafte Anlaufmöglichkeit:
Alle zwei wochen dienstags offenes Treffen:
https://hannover.ccc.de/#TermineGruppenbeschreibung:
Wir sind eine Gruppe, die zu politischen Themen mit und ohne IT-Bezug arbeitet. Unsere Schwerpunkte liegen auf digitalpolitischen Themen. Wir setzen uns ein für Datensparsamkeit, Antifaschismus und Technik, die Menschen nützt statt Profiten. Die offenen Treffen finden jeden zweiten Dienstag in den Räumen des CCC Hannover statt.
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KOGA – Kollektiv gegen Antisemitismus
Thematische Ausrichtung:
Als Kollektiv gegen Antisemitismus arbeiten wir schwerpunktmäßig zu den Themen (linken) Antisemitismus/Antizionismus, Rassismus und Islamismus – lehnen aber auch alle anderen Herrschaftsverhältnisse ab und können uns auch vorstellen unsere Themenfelder zu erweitern.
Aktionsformen:
Wir organisieren Veranstaltungen wie zuletzt im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „Antisemitism Never Left“. Organisieren aber auch mal eine Kundgebung wie am 7. Oktober und in Zukunft vielleicht auch mal eine Demonstration. Wir machen Bündnisarbeit, lesen & schreiben Texte, organisieren Partys, sammeln Solikohle und malen Transparente.
Einsteiger*innenfreundlichkeit:
Grundsätzlich sind alle erst mal bei uns willkommen, die sich in unserem Selbstverständnis einigermaßen wiederfinden (das könnt ihr weiter unten lesen).
Gruppenform:
Autonome & antiautoritäre Kleingruppe, die nach dem Konsensprinzip Entscheidungen trifft.
Offen für:
Alle Menschen, die an emanzipatorischer gesellschaftlicher Veränderung interessiert sind und beim Thema Antisemitismus besonderen Handlungsbedarf sehen.
Kontaktmöglichkeit:
E-Mail: koga-hannover@riseup.net
Insta: @koga_hannoverSocial Media:
Insta: @koga_hannover
Gruppenbeschreibung:
Stand: 12.07.2025
Wir haben uns als Gruppe zusammengefunden, weil uns die gesellschaftlichen Entwicklungen bereits vor, aber insbesondere seit dem 7. Oktober 2023 zutiefst beunruhigen. Das unsolidarische Verhalten großer Teile der radikalen Linken, die Rechtfertigungen für das unfassbare antisemitische und misogyne Massaker, der weltweite Hass auf Israel und der enorme Anstieg antisemitischer Gewalt haben uns dazu veranlasst, uns gemeinsam gegen diese Verhältnisse zu organisieren.Unsere Gruppe ist überwiegend nicht-jüdisch; einige von uns haben jüdische Familienbezüge. Niemand von uns ist von Rassismus betroffen. Wir verorten uns in der emanzipatorischen, antiautoritären Linken. Wir kritisieren jede Form des Antisemitismus, den israelbezogenen Antisemitismus innerhalb der globalen Linken ebenso wie die Verengung des Antisemitismusbegriffs durch die „Jerusalem Declaration“ und die weitestgehend unhinterfragte Gojnormativität der deutschen Linken.
Projektion & Verdrängung von Antisemitismus
Seit dem 07. Oktober hat Antisemitismus auf der ganzen Welt wieder massiv zugenommen, hier in Deutschland und in ganz Europa. Dabei waren christlicher Antijudaismus und moderner Antisemitismus schon immer Bestandteil europäischer Geschichte. Im Nationalsozialismus wurden Jüdinnen_Juden für sämtliche Irritationen der Moderne verantwortlich gemacht. Als Sündenbock für die abstrakten gesellschaftlichen Verhältnisse wurden sie zum »Anti-Volk« stilisiert, das die »Volksgemeinschaft« zersetzen würde. Im antisemitischen Weltbild werden Jüdinnen_Juden als übermächtig imaginiert und zum Ausgangspunkt verschiedenster Verschwörungsideologien gemacht. Der antisemitische Wahn wird von einem Vernichtungswillen begleitet, der in der Shoah ihresgleichen gesucht hat.
Das Ende der Shoah und der Sieg über den Nationalsozialismus war nicht das Ende des Antisemitismus. Kontinuitäten existieren bis in die Gegenwart.
Obwohl Antisemitismus bis heute nachweislich alle gesellschaftlichen Milieus durchzieht, hat sich im öffentlichen Diskurs das Narrativ des »importierten Antisemitismus« verfestigt. Dieses wird genutzt, um rassistische Ausgrenzungspolitik zu verschärfen und Asylrechte weiter abzubauen. Pro-palästinensischen Demonstrationen wird dabei oft mit heftiger Repression begegnet. Diese externalisierende Projektion auf „die Anderen“ hat dazu beigetragen, dass sich seit dem 7. Oktober nicht nur antisemitische, sondern auch rassistische Denkmuster noch stärker in der Gesellschaft verankert haben.
Es ist uns ein zentrales Anliegen, die Kritik an Antisemitismus, Rassismus und Islamismus nicht gegeneinander auszuspielen, sondern verschiedene Formen von Unterdrückung zu erkennen und zu bekämpfen.
Unsere Solidarität gilt allen, die von Antisemitismus, Rassismus und Islamismus betroffen sind – auch wenn dies bedeuten kann, sich mit Widersprüchen auseinandersetzen zu müssen. Wir wollen uns nicht mit schablonenhaftem Denken zufriedengeben oder in selektive Solidarität verfallen. Unsere Kritik bleibt universell.
Kein Frieden mit Islamismus
Die politische Ideologie des modernen Islamismus hat die Errichtung eines islamischen Gottesstaats zum Ziel, der auf einer vermeintlich gottgegebenen, totalitären Werteordnung aufbaut und der sich alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens unterzuordnen haben. Damit steht die Ideologie des Islamismus den Idealen von Freiheit und Individualität konträr gegenüber.
In einigen islamistischen Strömungen rechtfertigt der Dschihadismus dabei äußerste Gewalt gegen „Ungläubige“, wie uns der Genozid an den Jesidinnen_Jesiden durch den Islamischen Staat deutlich vor Augen geführt hat. Auch wenn das Kalifat des IS nicht zuletzt dank des kurdischen Widerstands vorerst zerschlagen werden konnte, sind heute immer noch viele Menschen im Nahen Osten vom Islamismus bedroht.
Auch der islamische Antijudaismus und der islamistische Antisemitismus in der Region, der bis heute maßgeblich vom modernen Antisemitismus aus Europa und insbesondere Deutschland geprägt ist, nimmt kein Ende. Hamas, Hisbollah, Huthi und das iranische Mullah-Regime zeigen ihren antisemitischen Vernichtungswahn ganz offen. Jüdische Selbstbestimmung ist in ihrem Weltbild grundsätzlich nicht vorgesehen. Nach einer langen Geschichte von Flucht und Vertreibung gibt es in den arabischen Staaten und im Iran heute nahezu keine jüdischen Communities mehr.
Wir dürfen die Perspektiven derjenigen nicht aus den Augen verlieren, die am meisten von Islamismus betroffen sind: Jesidinnen_Jesiden, Kurdinnen_Kurden, Drusinnen_Drusen, Jüdinnen_Juden, Suryoye und viele andere religiöse und ethnische Minderheiten – ebenso wie andersdenkende Musliminnen_Muslime, FLINTA* und queere Menschen in Ländern, wie dem Jemen, Syrien oder Iran. Unsere Solidarität gilt allen, die unter islamistischen Regimen und dschihadistischem Terror leiden und für Freiheit und Selbstbestimmung kämpfen.
Der Kampf gegen Islamismus darf nicht denjenigen überlassen werden, die aus rassistischen Motiven politischen Islamismus und islamischen Glauben gleichsetzen. Jedem Versuch, den Islam als Religion zu delegitimieren und Ängste vor einer vermeintlichen Überfremdung zu schüren, stellen wir uns konsequent entgegen. Antimuslimischer Rassismus kann niemals Teil einer progressiven Islamismuskritik sein.
Zum Krieg und der fehlenden internationalen Solidarität
In Israel/Palästina herrscht ein furchtbarer Krieg, der bereits viel zu viele Opfer gefordert hat. Seit über 600 Tagen hält die Hamas Menschen als Geiseln in Tunneln fest, foltert und ermordet sie. Sie versteckt sich bewusst hinter ziviler Infrastruktur, bereichert sich an humanitären Hilfslieferungen, unterdrückt jegliche Opposition mit äußerster Gewalt und instrumentalisiert das Leid der palästinensischen Bevölkerung
Gleichzeitig wirkt die Kriegsführung der israelischen Regierung losgelöst von den Zielen, die Hamas zu zerschlagen und die Geiseln zu befreien. Die zivilen Opfer, die maßlose Zerstörung in Gaza und die Unterbindung humanitärer Hilfe sind nicht hinnehmbar und müssen sofort ein Ende haben. Alle Menschen in Gaza, im Westjordanland und in Israel haben ein Leben in Sicherheit, Freiheit, Würde und Selbstbestimmung verdient.
Mit großer Sorge beobachten wir zudem, wie rechte Regierungsparteien in Israel demokratische Institutionen schwächen, die palästinensische Bevölkerung entmenschlichen und Hass gegen Minderheiten schüren. Außerdem lehnen wir die zunehmende Repression gegen Antikriegsdemonstrationen, bei denen Angehörige von Geiseln, Linke, Pazifist_innen und Menschenrechtsorganisationen kriminalisiert und eingeschüchtert werden, entschieden ab.
Umso unverständlicher erscheint uns die fehlende Solidarität mit der israelischen Linken und der Friedensbewegung, die sich trotz des massiven Drucks für ein Ende der Gewalt und eine politische Lösung einsetzt. Diese Leerstelle offenbart eine gefährliche Schieflage in linken Diskursen über Israel und Palästina.
Zur Instrumentalisiserung postkolonialer Theorie
Diese Leerstelle hängt auch mit der antisemitischen Instrumentalisierung postkolonialer Theorien zusammen, mit Hilfe derer Israel als koloniales Siedlerprojekt dargestellt wird. Solche Narrative blenden nicht nur die historische Verfolgung und Entrechtung jüdischer Gemeinschaften weltweit aus, sondern verkennen auch die antikoloniale, widerständige und indigene Dimension jüdischer Selbstbestimmung im Nahen Osten. Postkoloniale Theorie wird hier oft selektiv und entkontextualisiert verwendet – auf eine Weise, die jüdische Geschichte unsichtbar macht und jüdische Subjekte systematisch aus der Erzählung von Widerstand, Exil und Rückkehr ausschließt.
Gleichwohl ist es wichtig anzuerkennen, dass es sowohl in der israelischen als auch in der arabisch-palästinensischen Geschichte Praxen der Verdrängung, Verfolgung, Vertreibung, rassistischer und antisemitischer Diskriminierung gegeben hat und gegenwärtig gibt.
Deutungen, die die Komplexität der Situation ausblenden, reproduzieren Ausschlüsse, die letztlich selbst koloniale Logiken fortschreiben.
Wir sehen keinen Widerspruch darin, uns gleichzeitig für jüdische und palästinensische Selbstbestimmung, Sicherheit und Freiheit einzusetzen – im Gegenteil: Eine konsequent emanzipatorische Haltung verlangt genau das.
Für eine solidarische, antiautoritäre Linke
Polarisierung und eindimensionale Parteinahme werden der Komplexität der politischen Realität nicht gerecht. Der Krieg und der Konflikt um Israel und Palästina werden in der internationalen Linken zunehmend instrumentalisiert. In vielen linken Debatten dient der Konflikt als Projektionsfläche für ideologische Gewissheiten – häufig ohne Bezug zur konkreten Realität vor Ort. In diesen Debatten gibt es zudem oft kein Bewusstsein dafür, dass sich Menschen, die in direkterer Weise von dem Konflikt betroffen sind, auch in den eigenen Reihen befinden. Statt ihnen zuzuhören, werden bewusst und unbewusst immer wieder eindeutig antisemitische und/ oder rassistische Rhetorik und Symboliken genutzt.
Antisemitismus findet sich in allen Linken Bewegungen. Besonders sichtbar wird das in Klimakämpfen, (queer)-feministischen oder anti-imperialistischen Räumen. Hier begegnen wir immer wieder den historisch nicht haltbaren Erzählungen vom Kolonialstaat Israel. Gleichzeitig gibt es, wie in der gesamten Gesellschaft, oft eine implizite Gleichsetzung von Jüdinnen_Juden und Israel, bei der die Komplexität dieses Verhältnisses und die tatsächlichen Betroffenheiten übergangen werden. Das bedeutet in der Konsequenz, dass jüdische Menschen aus linken Kämpfen gedrängt werden und in linken Räumen oft nicht mehr sicher sind. Das trifft besonders jüdische Menschen, die auch in anderen Bereichen marginalisiert sind und beschneidet ihre Möglichkeiten, für sich selbst einzustehen.
Uns ist wichtig zu betonen, dass auch unabhängig vom Nahost-Konflikt antisemitische Stereotype und Muster in linken Räumen, aber auch in allen anderen gesellschaftlichen Bereichen, verbreitet sind. Zudem besteht häufig kaum Bewusstsein für die Herausforderungen, die mit jüdischen Lebensrealitäten verbunden sind.
Als Teil der antiautoritären Linken solidarisieren wir uns mit Organisationen wie Standing Together und Women Wage Peace, in denen Menschen mit verschiedenen Betroffenheiten und Hintergründen gemeinsam für eine friedliche Koexistenz kämpfen. Mit der Bewegung der Geisel-Angehörigen in Israel, die gegen den Krieg und für die Freilassung der Geiseln demonstrieren. Mit Palästinenser_innen in Gaza, die den Mut aufbringen, gegen die autoritäre Herrschaft der Hamas zu protestieren. Und mit Feminist_innen im Westjordanland, die sich sowohl gegen patriarchale Zumutungen durch islamisches Recht als auch gegen die rassistische Politik des israelischen Staates und der zunehmenden Gewalt rechter Siedler_innen zur Wehr setzen.
Wir stehen für eine antiautoritäre Neuausrichtung linker Politik. Wir weisen eindimensionale Erklärungen für komplexe Realitäten zurück. Wir wollen antinationale Perspektiven erarbeiten ohne Israel als Zufluchtsort für Jüdinnen_Juden vor dem weltweiten Antisemitismus in Frage zu stellen.
Unsere Hoffnung bleibt eine radikale Linke, die Antisemitismus nicht aus dem intersektionalen Denken ausklammert, sondern ihn als Teil verwobener Herrschaftsverhältnisse ernst nimmt.
Unser Ziel bleibt eine Welt, in der alle ohne Angst verschieden sein können.